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Algares |
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Eine steile Strasse führt um einige enge Kurven herum ins Dorf Amieiros hinunter und hält dann jäh auf einem gepflasterten Platz. Der alte Dorfteil kann nur zu Fuss erreicht werden, da die Strassen sich zu einer Breite von knapp über 1m verjüngen und zu den kultivierten Feldern und einem kleinen Bach herabführen. Das Dorf liegt vor kaltem Wind geschützt an einem Südhang. Sogar auf dieser Höhe hat das Dorf mehrere äusserst produktive Orangenbäume. Früher bestand die Beschäftigung und der Erwerb der Bewohner aus der Aufzucht von Schafen und Ziegen und um 1950 herum arbeiteten sie in den Minen von Roda Cimeira. Das Dorf war auch bekannt für seine Holzkohlenherstellung – die Einwohner sammelten Baumwurzeln in den Bergen und Hügeln der Region Góis, manchmal waren sie wochenweise von Zuhause weg und übernachteten in kleinen Unterkünften oder wo immer es möglich war. Die Kohle wurde dann mit Ochsenkarren in die nahe und fernere Umgebung bis nach Lousã transportiert. Von 1950 an begann die Beforstung der Region, was zu einer Reduzierung des Ziegen- und Schafbestands führte. Heutzutage werden noch um die 30 Ziegen im Dorf gehalten. Amieiros teilt sich eine Kapelle mit Cabeçadas, welche 1934 erbaut wurde und der Nossa Senhora da Saúde gewidmet ist. An jedem Ostersamstag organisiert der Verein 'Comissão de Melhoramentos do Povo de Amieiros e Cabeçadas' ein grosses Gemeinschaftsmittagessen, bei welchem die Einwohner des Dorfes, deren Familien und Freunde sich treffen, essen und gesellig zusammmensitzen. Das jährliche Fest findet jeweils am 15-ten August statt. |
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| Updated 13 August, 2008 | ||||||||||||