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Algares
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Die Siedlungen des Dorfes waren bekannt für ihre Feste und Tanzveranstaltungen. Es gab auch den Brauch am Fest von S. João (zur Sommersonnenwende) wo in der Mitte eines Platzes ein Mast errichtet wurde an wessen Spitze ein Tongefäss, in welchem eine Katze war, befestigt wurde und man unten am Mast ein Feuer entfachte. (Dieser Brauch fand auch in anderen Dörfern des Concelhos statt und geht wahrscheinlich auf die Zeit der Inquisition zurück, wo Frauen, die für Hexen gehalten wurden mit ihren Katzen verbrannt wurden). Wölfe lebten in der Region und häufig kam es vor, dass diese, Leute, die zu Fuss in der Dunkelheit von Góis herkamen, begleiteten.
Um die Harzfabrik zu sehen und mehr über das Pinienharzsammeln zu erfahren, klicken Sie bitte hier.
Das wahrscheinlich hervorstechendste Wahrzeichen ist die grosse Kirche, welche der St.ª Margarida gewidmet ist und die Sie erblicken wenn Sie Richtung Süden nach Alvares fahren. Um die Kirche steht eine kleine Gruppe von alten und neuen Häusern. Neben der Stelle, wo die Kirche heute steht, befand sich einst eine kleine Kapelle, welche eine alte steinerne Abbildung von St.ª Margarida besass – diese befindet sich nun im Museum von Alvares. Vor der Kirche, welche 1962 eingeweiht wurde, steht eine Gedenkstatue als Tribut an die Familie, die aus Privatkapital den Kirchplatz finanzierte.
Wenn Sie am Strassenschild vorbei in Richtung des Dorfes Chã de Alvares fahren, ist die erste Gemeinde, die Sie passieren, Tulhas. Die Siedlung wuchs um ein grosses Landgut (Quinta)herum, welches immer noch im Besitze der Familie Rebelo Arnaut ist und einst ein wichtiger Arbeitgeber für die lokale Bevölkerung war. Die Quinta wurde in den letzten Jahren umfassend restauriert. Die alten Gebäude rund um die Siedlung wurden aus dem örtlichen Stein gebaut, welcher mit dem Verstreichen der Zeit einen Farbton von gebrannter Sienaerde annahm. Unterhalb der Siedlung befindet sich eine grosse Olivenpresse (Lagar).
Vor der Brücke am unteren Ende von Chã de Alvares ist eine enge Teerstrasse, die in die Gemeinde von Covão führt. Die alten Häuser folgen der engen Strasse bis zu einem kleinen Platz, von welchem aus ein kleiner Weg in den Wald hinaus führt wo früher die Dorfbewohner Pinienharz sammelten. Zwischen den Häusern steht ein grosses zerfallenes Gebäude, von Weinreben und Brombeersträuchern überwuchert, das einst das Schulhaus für die Kinder der Umgebung war.
Casal de Baixo liegt südöstlich von Chã de Alvares. Eine Reihe von kleinen Gassen führt durch die Siedlung. Wenn Sie durch das Dorf spazieren öffnen sich Ihnen kleine Einblicke in dessen Alter und vergangenem Wohlstand – Granitsteine, welche in der Umgebung nicht vorkommen, wurden importiert und umranden Fenster und Türen. Heute stehen restaurierte Häuser neben den alten Steingebäuden. Von der Siedlung aus können Sie die Ausdehnung des Olivenanbaus rund um Chã de Alvares erfassen. In Porto da Lagem (oder Portelagem) befand und befindet sich noch immer die alte Wasserquelle gegenüber des Lagars (Olivenpresse) – beide im Besitze der Quinta von Tulhas. In der Casa do Romão konnte man alles kaufen, was man so brauchte und es gab auch eine Taverne. Gegenüber dieses Hauses stand eine mit Diesel betriebene Mühle. Im Ort arbeitete ein Schmied, der landwirtschaftliche Werkzeuge und Hufeisen für die Pferde, Esel und Maultiere schmiedete.
Casal de Cima ist die grösste Siedlung in Chã de Alvares und kann sich seines eigenen Systems von Einbahnstrassen brüsten! Am Ortseingang befindet sich die Siedlung Favacal. Dies war einst der Geschäfts- und Handelsteil des Dorfes und man kann immer noch einen alten Schornstein aus Ziegelsteinen am hinteren Teil eines Hauses, das einst eine Bäckerei war, erblicken. Im Herzen des Ortes befindet sich im Schatten liegend das Festareal mit einer Quelle, und eine Reihe von engen Gassen und Gehwegen führen in die Siedlung hinaus. Gleich den anderen Siedlungen, die Teil von Chã de Alvares sind, bestehen die alten Gebäude aus den örtlichen Steinen, welche über die Zeit eine wunderschöne rotbraune Farbe angenommen haben. Eine alte Harzfabrik befindet sich im oberen Ortsteil, die jetzt geschlossen und am zerfallen ist. Zwischen dem Zement ist es jedoch immer noch möglich kleine Stückchen von raffiniertem Harz zu finden. In 'Casal de Diogo Vaz' befand sich eine weitere grosse Quinta mit zwei herrschaftlichen Häusern, welche im Besitz der Familie Mota war. Früher waren Casal de Baixo und Casal de Cima separate Siedlungen, die jedoch durch den Häuserbau am Hügel, der sogenannten 'Portela', zusammenwuchsen.
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| Updated 26 August, 2008 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||