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Das Dorf Cabreira ist am nördlichen Ufer des Flusses Ceira gelegen und nutzt das sanft ansteigende Terrain aus. Unterhalb des Dorfes strecken sich bis zum Fluss hin schöne bewirtschaftete Landstreifen aus und ein Badeplatz, welcher von der hohen Strassenbrücke mit etwas Schatten versorgt wird, lädt im Sommer zum Schwimmen ein. Cabreira hat zwei Cafés, eines entlang der engen, durch den Dorfkern führenden Pflasterstrasse, und eines an der Seite der Hauptstrasse oben auf einer hohen Xisto Mauer, von welchem aus man eine tolle Aussicht über die Ortschaft hat.
Obwohl das Dorf zweifellos schon mehrere Jahrhunderte existiert, wuchs es, da es eine der grössten Wolframminen im Gebiet hatte, während des frühen bis zur Mitte des 20-ten Jahrhunderts, explosionsartig an. Die Wolframmine sorgte bis 1953 für Arbeit, bis sie dann wegen sinkender Nachfrage nach Wolfram geschlossen wurde. Es gab auch private Minen die von Individuellen geführt und gefördert wurden und Zinnminen hoch oben in den Hügeln. Während der Arbeiten in den Minen wurden Wasseradern, welche die Quellen im Dorf versorgten, angeschnittten und einige trockneten aus. Viele der örtlichen Einwohner erinnern sich noch an die Zeit der Förderung in den Minen und an die Veränderungen, die nach deren Schliessung auftraten. Vor 60 Jahren besuchten über 40 Schüler die örtliche Schule, die heute geschlossen ist.
Etwas talaufwärts liegt die Olivenpresse bei der Ponte do Lagar, der mittelalterlichen Brücke über den Fluss Ceira. Die Olivenpresse und Kornmühle sind immer noch funktionstüchtig und werden jährlich gebraucht. Auf dem Hügel über der Brücke befindet sich ein schmales weisses Gebäude, welches mit Schlafkojen versehen war für die Arbeiter die Gold und Wolfram aus dem Flussbett des Ceiras gewannen, und dazu bis zu 4 m tief tauchten um Steine, Kies und Sand zu bergen, welche anschliessend zur Mineraliengewinnung gewaschen wurden. Zu dieser Zeit wurde die Olivenpresse als Büro der Minenfirma benutzt. Dieser Ort ist heute ein beliebter Sommerschwimmplatz mit Grillmöglichkeiten und pitoresken Xisto Olivenlagerhäusern, von welchen einige in Umkleideräume umgewandelt wurden.
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