![]() |
![]() |
||||||||||||||
|
Cabreira |
|||||||||||||||
|
|
![]() |
||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Candosa ist ein hübsches Dörflein am Südufer des Flusses Ceira gelegen. Die moderne Strasse umgeht Candosa auf ihrem Weg von Góis nach Colmeal, obgleich geschichtlich gesehen das Dorf sich an der Kreuzung zwischen der alten Strasse und der Strasse nach Cadafaz befindet. Das Land um das Dorf ist auf beiden Seiten des Flusses weniger steil als grösstenteils sonst im Ceiratal und ist weitgehend bewirtschaftet. Das Dorf besteht aus einer Mischung aus grossen restaurierten Xisto Wohnhäusern und gestrichenen traditionellen Behausungen. Candosa verfügt über ein weitreichendes ausgeklügeltes Bewässerungssystem, welches mehrere hunderte von Metern einem Nebenfluss entlang, der Ribeira de Carvalhal, aufwärts geht, wo es über einem natürlichen Wasserfall sein Wasser bezieht und so eine Kornmühle und eine Olivenpresse vor dem Bewässerungssystem versorgt. Die Olivenpresse, welche auf das Jahr 1860 zurückgeht, steht nun schon seit 20 Jahren still. Sie wurde von den Einwohnern des Dorfes Candosa erbaut und der Kirche zur sicheren Verwahrung geschenkt. Eine Geschichte jedoch erzählt, dass einige Jahre später ein Pfarrer die Presse in einer öffentlichen Versteigerung zum Verkauf angepriesen haben soll und somit die Einwohner dazu veranlasste diese zurückzukaufen. Von dieser Zeit an wurde der Kirche jeweils nach jeder Pressung etwas Olivenöl gespendet, die Menge hing von der Grösse des Ertrages abzüglich aller Kosten für die Arbeiter ab. Die Schutzheilige von Candosa ist Nossa Senhora do Remédio und die Kapelle befindet sich auf einem flachen Stückchen Land oberhalb des Dorfes an das Festareal angrenzend. |
|||||||||||||||
|
|||||||||||||||
| Updated 31 March, 2008 | |||||||||||||||