The Góis Real Estate Company                         Zentral Portugal
 

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Sandinha

Sandinha liegt auf halbem Weg zwischen Góis und Colmeal ungefähr 60 m über dem Fluss Ceira, der sich durch das Tal hinunter schlängelt. Oberhalb des Dorfes befindet sich der Uhrenturm, der auf dem Grundstück der früheren Primarschule, die jetzt geschlossen ist, steht, und dessen Schulhof von einigen grossen Korkeichen beschattet wird. Ungewöhnlich ist, dass Sandinha zwei Uhrentürme besitzt – einen im Dorf selbst, sowie den bei der Schule. Der Grund dafür ist wahrscheinlich in den Wolframminen zu finden, welche die Einwohner des Dorfes anzustellen pflegten – die Uhren und Glocken waren nötig um sicher zu gehen, dass die Arbeiter pünktlich zur Arbeit erschienen. Das Dorf selbst ist um sich windende gepflasterte Gassen gebaut. Es gibt eine kleine Kapelle zu Ehren des São Domingos, des Schutzheiligen der Ortschaft. Unterhalb des Dorfes befindet sich ein in den Fels geschlagener Pfad und diesem entlang gibt es zwei Schreine, einer mit dem Datum vom 27. April 1891. Der Pfad erreicht schliesslich den Fluss, wo 1969 eine neue Zementbrücke gebaut wurde, die Ponte Pigarra, welche eine frühere Holzbrücke ersetzte. Heute sind die Terrassen auf der anderen Seite des Flusses verlassen und der Weg führt zu einer Ansammlung von Xisto Ruinen. Unterhalb der Brücke ist ein Sommerschwimmplatz sowie eine alte Olivenpresse unter dem Dorf.

 
     
 
Sandinha Sandinha
 
Sandinha
Sandinha Sandinha Sandinha
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500 m von der alten Brücke flussaufwärts gibt es Zeugen des ausserordentlich mühevollen Unterfangens die Maisproduktion in der Region um die Wende des 20-ten Jahrhunderts herum zu steigern.  Der Flusslauf des Ceira wurde durch den Bau eines Tunnels durch einen Hügel hindurch geändert, was dazu führte, dass das Flussbett nun zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung  genutzt werden konnte. Die einfallsreichen Baumeister brachen aus der Talseite Steine heraus um sowohl das Anbaugebiet zu vergrössern, als auch riesige Mauern zu bauen, um zu verhindern, dass der Fluss bei Hochwasser das gewonnene Land zurückfordert.
Gemäss einer Quelle war Sandinha der Geburtsort des Barão de Louredo (obgleich eine andere Quelle behauptet, dass es Corterredor sei). Geboren als Manuel Lourenço Baeta Neves 1814, wurde dieser vom König D. Luis I zum Baron erklärt und war für viele gute Taten in der Freguesia von Cadafaz verantwortlich, einschliesslich des Baus der Brücken von Corterredor und Cabreira.

 
     
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  Updated 31 March, 2008