![]() |
![]() |
||||||||||||||
|
Açôr |
|||||||||||||||
![]() |
|||||||||||||||
Wenn Sie die Strasse nach Ádela hinauffahren, können Sie unterhalb das Dorf in seiner Ganzheit sehen, gebaut auf einem der schmalsten Gebirgskämme der Region Góis und ungewöhnlicherweise hat es zwei Kapellen – eine an jedem Ende der schmalen Strasse, die durch das Dorf führt. Die am Anfang des Dorfes stehende Kapelle ist São Lourenço gewidmet, die andere auf dem Hügel, der Nossa Senhora da Luz. Viele der Häuser des Ortes wurden modernisiert und weiss gestrichen, aber es gibt stets noch eine Menge von Xisto Häusern in Ádela.
Hier haben sie einen so guten Wasserzufluss, dass einer der Brunnen sogar zwei Wasserhähne hat und es den Einwohnern zur Wahl steht, ob sie ihr Wasser von der 'Fonte do Vale' oder der 'Fonte dos Carochos' schöpfen möchten. Das Land auf beiden Seiten des Dorfes fällt steil bergab und beide Seiten des Tales weisen Landterrassen auf. Unterhalb des Dorfes ist eine Ansammlung von Xisto Gebäuden, welche die alte Strasse säumen. Diese dienten einst als Lagerhäuser ('Tulhas') für das Dorf. Jede Familie des Dorfes hatte ihre eigene 'Tulha', wo sie ihre Oliven lagerten, bevor diese in der nahegelegenen Presse ('Lagar') gepresst wurden. Der wichtigste Wasserlauf der Region, 'Levada dos Mouros', (Bewässerungskanal der Mauren) kommt den Bach Ribeira de Ádela hinunter. (In Wirklichkeit geht diese Levada auf die Römische Ära zurück und mehr Informationen und Einzelheiten über dieses Bauwerk können Sie anderswo auf unserer Website finden.) Es existieren auch mehrere Minen in diesem Gebiet, denen nachgesagt wird, sie sollen aus der Zeit der Mauren stammen. Zum Beispiel die Mine von Fonte Salgueira, oberhalb von Ádela, die eine geradlinige Durchgangsgalerie von mehr als 100 m hat. Mehr oder weniger in der Mitte fällt eine grosse Wassermasse durch die Decke, welche möglicherweise von der Quelle von Penedo Velho, die sich oberhalb der Mine befindet, stammt.* *Quelle: 'GENTE DA SERRA Do seu Quotidiano e Costumes' von Lisete P. Almeida de Matos, data de Edição de 1990.
|
|||||||||||||||
| Updated 18 June, 2008 | |||||||||||||||