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Açôr |
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Aldeia Velha liegt hoch oben an der Seite des Ceira Tals. Mit 800 m über dem Meeresspiegel ist es das zweithöchstgelegene Dorf der Region Góis. Um das Dorf tut sich eine atemberaubende Aussicht zur Serra do Caramulo und zur Serra da Estrela auf. Eine schmale Pflasterstrasse führt durch das Dorf hinunter, mit mehreren engen Gässchen zwischen den Häusern. Die älteren Gebäude im Dorf wurden aus den örtlichen Steinen und Lehm gebaut. Die Dächer sind mit Steinplatten gedeckt, ebenfalls aus lokalen Steinbrüchen stammend. Einer der Strassen entlang hinunter wurde eine Mauer aus grossen Xisto Steinplatten gebaut. Unterhalb des Dorfes wurden Terrassenfelder angelegt, einige dieser Terrassenmauern sind über drei Meter hoch. Das Land um das Dorf herum wird immer noch angebaut und um die Felder und Terrassen haben die Einwohner Plastiksäcke, alte Leintücher und Kleider aufgehängt um die Wildschweine abzuschrecken und diese daran zu hindern, ihre Ernte zu zerstören.
Aldeia Velha hat eine moderne Kapelle am oberen Ende des Dorfes, welche der Nossa Senhor do Livramento gewidmet ist. Ein altes Waschhaus steht hinter der Kapelle, die grossen zementenen Waschzuber sanken in den Boden des Waschhauses, was den Zubern einen sonderbaren Standwinkel verleiht. Eine alte Erzählung berichtet, wie das Dorf zu seinem Namen gekommen sein soll. Die Geschichte berichtet, dass es im Ort einst zwei Schneiderinnen gab, Mutter und Tochter und beide hiessen Alda. Sie waren bekannt als 'Alda Nova' (junge Alda) und 'Alda Velha' (alte Alda). Die Leute von den Nachbarsorten kamen hierher um ihre Kleider nähen zu lassen und einige bevorzugten die Arbeit von 'Alda Velha', andere wiederum die von 'Alda Nova' und so wird gesagt, soll der Ort seinen Namen erhalten haben. (Dies ist eine wirklich viel einfallsreichere Erklärung als die profane Tatsache dass 'aldeia' im Portugiesischen 'Dorf' bedeutet!)
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| Updated 18 June, 2008 | ||||||||||||||||||