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Aigra Nova |
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Das Dorf Carcavelos liegt ungefähr 1,5 Km von der mittelalterlichen Brücke in Góis entfernt. Wenn sie bei der Brücke am Ortsausgang von Góis nach links abbiegen, folgt die Strasse genau den Biegungen und Kurven des Flusses Ceira, der sich seinen Weg durchs steile Tal bahnt. Oberhalb der Strasse kann man die Überreste von alten Gold- und Wolframminen, in denen zuletzt um 1950 herum Mineralien gefördert wurden, sehen. Die letzte Kurve offenbart das schöne Dorf Carcavelos und von diesem Punkt aus kann man auch den Wasserfall erblicken, welcher tatsächlich von Menschenhand erbaut wurde um die Energie des Flusses für den Antrieb einer Mühle zu nutzen, die nun eine Ruine ist. Am Ufer des Wasserfalls ist ein Durchgangsweg, der zu einer anderen Mühle flussaufwärts führt. Das Dorf selbst umringt einen gepflasterten Platz und besteht aus einer Ansammlung von Häusern, die sich alle in Stil und Grösse voneinander unterscheiden. Die schmale Gasse, die durch das Dorf führt, fällt steil bergab in einen Weg, der zum Fluss und zum Wasserfall führt, wo das plätschernde Wasser und das tiefe Wasserbecken von Juni bis September viele Besucher anlocken. Jedes Jahr am 15-ten August nehmen die Bewohner von Carcavelos und dessen Freunde und Verwandte von ausserhalb an einem gemeinschaftlichen Mittagessen teil (almoço de convívio), welches vom Verein "Comissão de Melhoramentos dos Amigos de Carcavelos" organisiert wird und bei welchem bis zu 150 Personen anwesend sind. |
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Ungefähr 500m von Carcavelos, flussaufwärts, liegt das Wasserenergiekraftwerk von Monte Redondo. Dieses wurde um 1920 herum gebaut um die Papierfabrik von Ponte do Sótão mit Strom zu versorgen und war ursprünglich mit zwei in Deutschland hergestellten Turbinen versehen, welche angeblich mit Hakenkreuzen gekennzeichnet waren! Der ursprüngliche Zugang zu dem Gebäude war entlang eines engen Pfades am Nordufer des Flusses Ceira und über eine Hängebrücke. Die Ingenieure haben diesen Ort ausgewählt, weil hier der Fluss eine breite Schleife macht und steil hinunter fällt, was ihnen erlaubte einen Tunnel durch den engsten Teil der Schleife zu bauen und den Fluss zu dämmen. Sie wussten auch, dass der Flussstand sich je nach Jahreszeit stark veränderte und so bauten sie einen Wehr um dem überschüssigen Wasser zu erlauben den alten Flusslauf hinunter zu fliessen, und erstellten einen zweiten Wehr über dem Kraftwerk, wo das Wasser vom Tunnel herausströmt. So konnte ein konstanter Druck in den Turbinen erreicht werden. Auch heute noch produziert das Kraftwerk Strom und ist verantwortlich für die geringfügigen Schwankungen des Wasserspiegels über dem Wehr in Góis. Sie können das Wasserkraftwerk besichtigen, indem sie der gutinstandgesetzten Landstrasse oberhalb von Carcavelos folgen. |
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| Updated 15 May, 2008 | ||||||||||||