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Aigra Nova |
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Ein grosses modernes Strassenschild weist eine alte geteerte Strasse entlang, fast vollkommen von Pinennadeln bedeckt, abwärts. Diese windet sich zum kleinen Weiler Carvalhal Miúdo hinunter. Carvalhal Miúdo bedeutet 'Kleiner Eichenhain'. In der Volkszählung von 1527 ist 'Carualhall meudo' mit zwei permanent bewohnten Häusern aufgelistet. Heute besteht das Dorf aus zwei Strassen (eine mit vielen Treppenstufen und die andere schmal und geteert), kleinen Xisto Häusern, einige davon renoviert und einige um die Türen und Fenster mit Mauerwerk aus rotem Sandstein oder sogar aus Granit versehen. Am unteren Ende des Dorfes aber befindet sich ein sehr grosses Landhaus 'Quinta' in Ruinen. Dies war einst das Haus der reichsten Familie der Umgebung, namens Neves. Die Familie Neves besass viele Ländereien, die sie mit Mais und Oliven bepflanzten und mit allem sonst, was das Land so hergab. Der Landsitz hatte Pferde und Oxen und viele Bedienstete und die Dorfeinwohner arbeiteten auf den Feldern. Sie produzierten so viel auf dieser 'Quinta', dass selbst Leute von Cimo de Alvém kamen um Mais und Olivenöl zu kaufen. Vom einstigen Wohlstand des Dorfes ist nicht mehr viel übriggeblieben. Ein schmaler Feldweg führt zum Fluss Ceira hinunter, wo einst das Dorf an einem Ort namens 'Porto Ribeiro' seine eigene Mühle hatte. |
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| Updated 15 May, 2008 | ||||||||||||