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Aigra Nova |
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Hoch oben am Hang, nordöstlich von Góis, mit Aussicht über den Treffpunkt der Flusstäler von Celavisa und Ceira, liegt der kleine Weiler von Casal Loureiro. In der Volkszählung von 1527 erscheint 'Loureyro' mit nur einem bewohnten Haus und ursprünglich lebte auch nur eine Familie an diesem Ort. Eine schmale Teerstrasse führt bei der Ankunft ins Dorf an einem alten Wassertank vorbei. Einst stand dort ein Obstgarten. Mehrere Ruinen, bestehend aus den örtlichen Steinen, und eine handvoll neuerer oder renovierter Häuser formen einen Platz. An einem der Xisto Gebäude ist ein weisses steinernes Kreuz zu sehen, welches während des Baus in Form von Stücken von Feldspat in die Mauer eingelassen wurde. Um das kleine Dorf herum gibt es Weideflächen, auf welchen die Ziegen des Ortes grasen und von wo aus man den grossartigen Felsen von Peneda de Góis und den Trevim, den höchsten Punkt der Region erblicken kann. In der Vegangenheit besass der Weiler Land bis hinunter zum Bach Ribeira de Piães und im Baroco da Fonte wurde Mais angepflanzt, das Kulturland um Casal Loureiro hat sich jedoch über das letzte Jahrhundert hinweg stark verringert. Hinter dem Weiler, am Hügel, war einst ein grosser Rebberg, wo heute Eukalyptusbäume stehen, und im Dorf gab es eine Weinpresse.
Die alte Strasse ist immer noch im Wald unterhalb des Dorfes ersichtlich, gerade breit genug zwischen den Steinmauern für einen Karren und ein Pferd. Die alte Strasse wurde "Quelha" genannt und wurde jeden Tag vom Mist der Tiere gereinigt um diesen als Dünger für die Felder zu nutzen. Vor langer Zeit hatte das Dorf einen Turm und eine Uhr sowie auch einen Raum genannt 'Salão de relógio' (Uhrensaal). Auch heute noch kann man den alten Backofen sehen. Wo heute der Holunderbaum steht, war einst das Kutschenhaus und dahinter die Pferdeställe und die Kornkammer. Die Treppe, die immer noch an der Seite der Strasse steht, führte zu einer Veranda und vor dem neueren Xisto Gebäude war einst die 'Eira' (Dreschplatz). Ungewöhnlich ist die Tatsache, dass das Dorf in sich geschlossen war und die Tore wurden jeden Abend verriegelt. Vor 23 Jahren jedoch hat ein Feuer viele der alten Gebäude zerstört. Von den Einwohnern wird erzählt, dass viele Priester von Casal Loureiro stammen würden. |
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| Updated 15 May, 2008 | ||||||||||||