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Aigra Nova |
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Die Strasse nach Comareira windet sich kurvenreich steil bergaufwärts. An der letzten engen Kurve vor Erreichen des Dörfleins steht eine Gruppe von ausserordentlich prächtigen knorrigen Kastanienbaumstämmen, welche über die letzten Jahrhunderte hinweg von Feuersbrünsten gezeichnet wurden und an denen Spuren von Schnitten und Stutzung zur Brennholzgewinnung sichtbar sind. Diese stehen nun auf Grund der vordringenden und überhandnehmenden Eukalyptusforstwirtschaft in Gefahr für immer verloren zu gehen. 400 m entfernt, der Strasse entlang aufwärts, erblicken Sie das Ortsschild, welches das Dörflein Comareira ankündet – eine Ansammlung von kürzlich renovierten Xisto Häusern (Schieferhäusern). Zur Zeit sind im Dorf noch fünf Einwohner zurückgeblieben, welche die Terrassenfelder am steilen Hang bewirtschaften. An einem ruhigen Tag können Sie oberhalb des Dorfes innehalten, und Sie werden in den Genuss des Geräusches der unten im Tal an die Bäume trommelnden Spechte kommen. Gleichzeitig erreicht Sie das Bimmeln der Ziegenglocken. Dies ist das Zeichen, dass Alfredo oben in den Hügeln über dem Dorf der uralten Beschäftigung des Ziegenhütens nachgeht. |
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| Updated 15 May, 2008 | ||||||||||||