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Nur 2Km von Góis entfernt über eine sich den Hang hinauf windende Strasse (oder eine schotterige Landstrasse - Sie können wählen) liegt das kleine Dörflein Manjão. Der Name des Ortes stammt vom lateinischen "Mansio"ab, was besagt, dass es dort einst zur Zeit der Besiedlung durch die Römer vermutlich eine Unterkunft gegeben haben wird.
Manjão ist immer noch ein aktiv bewohntes Dorf, wo das Leben weiter geführt wird wie schon vor Jahrhunderten. Die örtlichen Einwohner arbeiten hart auf ihren schmalen Landstreifen, hüten ihre Ziegen und gehen schon früh morgens ihrer täglichen Routine nach um sich später am Dorfplatz zu versammeln und etwas in der Sonne zu verweilen.
Ursprünglich eine kleine Ansiedlung von Xisto Häusern, an der Strasse zu den Minen von Liboreiro gelegen, hat Manjâo sich bergaufwärts ausgedehnt bis hin zum Dorf von Vale Moreiro, welches sich ähnlich vergrössert hat, aber seinerseits bergabwärts. Die beiden Dörfer teilen sich eine Kapelle und ein vor kurzem renoviertes Gemeinschaftshaus, und Manjão profitiert vom Angebot und den Annehmlichkeites des Cafés in Vale Moreiro.
Unter dem Dorf, am Hang, entspringt eine wunderbare Frischwasserquelle, wo die Einwohner beider Dörfer immer noch hinkommen um Wasser zu schöpfen. Alte Steinstufen führen uns hinunter zur Quelle, mitten im Grünen, mit ihrem klaren, kalten Wasser, in dem (wie einige behaupten)immer noch der alte Geist der Wassergottheit nachhallt.
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Das Dorf Vale Moreiro befindet sich 2,5Km oberhalb von Góis und bietet eine wundervolle Aussicht über das Ceira Tal und Vila Nova do Ceira. Der Name kommt von "vall de moro" (wie im Verzeichnis der Volkszählung von 1527 vermerkt wurde) und bedeutet "Tal im Hügel". Vale Moreiro ist immer noch ein aktives Dorf mit freundlichen und zuvorkommenden Einwohnern und mit dem lebhaften Café do Canario im Dorfkern.
Ursprünglich eine kleine Ansammlung von dicht aneinander gedrängten Xisto Häusern über dem Dorf Manjão, hat sich Vale Moreiro bis zum Nachbardorf hinunter ausgedehnt. Die beiden Dörfer teilen sich eine Kapelle und ein Gemeinschaftshaus, welches auf dem Punkt steht, wo die beiden Ortschaften aufeinandertreffen. Hier versammeln sich die Männer an Sonntagnachmittagen um das traditionelle Spiel "Malha" zu spielen (die Spielregeln sind ähnlich denen vom Boccia, es wird jedoch nicht auf Kugeln gezielt, sondern auf Holzstöckchen, und gezielt und geworfen wird mit einer Metallscheibe mit einem Loch in der Mitte). Auf den umliegenden Feldern werden Oliven, Feigen, Orangenbäume, Weinreben, Mais und Gemüse angebaut. Der Wechsel der Jahreszeiten ist durch das Pflanzen und Ernten der landwirtschaftlichen Erträge und durch das Sammeln von Pinienzäpfen und Brennholz für das winterliche Kaminfeuer bestimmt. Es ist nicht unüblich, örtliche Frauen anzutreffen, welche lange Baumstämme oder Bündel mit Farnen auf dem Kopfe tragen. Sie versuchen alles, was die Erde und Umgebung hergibt, möglichst sinnvoll zu verwenden.
Erst vor kurzem ausgewertete archäologische Funde besagen, dass das Land um das Dorf herum schon vor 2000 angebaut wurde. Es sind immer noch Überreste eines Bewässerungssystems zu sehen, welches von den Römern, die sich in diesem Gebiet niederliessen um in den umliegenden Hügeln Gold abzubauen, erbaut wurde. |
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