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Aigra Nova |
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Auf halbem Weg zwischen Góis und Vila Nova do Ceira liegt das Dorf Nogueiro (Nussbaum). Im Dorzentrum befindet sich die Kapelle, welche der Nossa Senhora dos Remédios gewidmet ist und daneben ist das Festareal. Das Dorf nutzt den sanft abfallenden fruchtbaren Boden. Es gibt viele Obst- und Olivenbäume, jedoch ist der Bestand der Olivenbäume nicht mehr so gross wie einst. Die Einwohner arbeiteten traditionellerweise in der Land- und Forstwirtschaft. Sie bauten Mais, Weizen und Roggen an, welches sie zum Mahlen in die Mühlen von Quinta do Nogueiro oder Quinta do Carvão, unten am Flussufer des Ceira’s gelegen, brachten. Manchmal kamen die Müller dieser beiden Mühlen mit ihren von Eseln oder Maultieren gezogenne Karren und sammelten das Getreide ein. Die Einwohner arbeiteten auch als Säger in den Wäldern der Hügel und es gab im Dorf zwei Schuhmacher einen Holzschuhmacher, einige Harzsammler und Schreiner. Sr. Rui Daniel Barata Duarte, Schreiner des Dorfes wie auch schon sein Vater, zeigte uns seine Werkzeuge und die Karren, die sie gemacht haben.
Jedermann arbeitete auch auf den Feldern und so kam es nicht selten vor, dass sie um 4 Uhr morgens aufstanden um mit ihren Ochsen mit der Arbeit zu beginnen. An einem Ort namens Vale das Fontes, am Hang oberhalb von Nogueiro gelegen, ist die Quelle. In den Feldern gibt es mehrere Brunnen, einige mit eisernen Wasserrädern, welche von einem Esel oder einem Ochsen angetrieben wurden. |
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| Updated 15 May, 2008 | ||||||||||||