The Góis Real Estate Company                         Zentral Portugal
 

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Vale Godinho

Das Dorf von Vale Godinho ('Tal der kleinen Steine') liegt an der Seite eines kleinen Tales, und schaut auf das Dorf Bordeiro herab und hinüber nach São Martinho. Es besteht aus einer Mischung aus alten und neuen Häuser um vier Wege herum, welche vom Zentrum des Dorfes ausschwärmen. Im Jahr 2000 hat die Associação de Melhoramentos de Vale de Godinho das Gemeinschaftshaus (Casa do Convívio) eröffnet, ein wunderschönes, liebevoll restauriertes Xisto Gebäude, welches den Dorfbewohnern jedes Wochenende und an den meisten Abenden für Kartenspiele, Domino, Tischtennis oder Tischfussball zur Verfügung steht. Ausserhalb von Vale de Godinho befinden sich mehrere kleine Xisto Gebäude, welche früher den in den Hügeln oberhalb des Dorfes grasenden Schafe und Ziegen als Unterkunft dienten. Die Wolle wurde gesponnen und verarbeitet und alte Stoffresten wurden auf einem Webstuhl, welcher sich im Haus gegenüber des heutigen Gemeinschaftshauses befand, zu farbenfrohen Decken verwoben.

Vale Godinho Vale Godinho Vale Godinho

Obwohl diese Weberei schon vor vielen Jahren geschlossen wurde, sind im Dorf immer noch Decken in Gebrauch, die auf diesem Webstuhl hergestellt wurden. Einige der Bewohner sammeln immer noch den Saft der ums Dorf herum wachsenden Pinienbäume ein. Zwei von Vale de Godinho's Ortsansässigen zeigten uns freundlicherweise ihre Werkzeuge, die sie zum Sammeln des Piniensaftes oder Harzes gebrauchen und erklärten uns, dass das Harz früher nach Arganil oder Chã de Alvares verkauft wurde und heute nach Leiria geht und dort für die Herstellung von Terpentin verwendet wird. Das Sammeln des Harzes beginnt im Februar und endet Ende Oktober. Eine Säure provoziert das Ausströmen des Harzes aus dem Pinienbaum und jeden Monat werden die Auffanggefässe aus Ton oder Plastik in einen Kanister geleert. Ungefähr 2 Kg Harz werden während einer Saison von jedem Baum gesammelt. Die Arbeiter achten genau darauf, dass dem Baum nur soviel Harz abgenommen wird, wie dieser verkraften kann.
Es gibt einen kleinen Schrein im Ort an dessen unterem Teil eine eiserne Box mit einem Schlitz in den Stein eingelassen wurde, wo die Leute traditionellerweise Almosen hinterlassen.
Die alte Wasserversorgung des Dorfes kommt von der Levada do Albaról, welche vor vielen Jahren ausgehoben wurde und die man auf die Mauren zurückführt ( ein Anhaltspunkt liegt im Namen – alle mit 'Al' beginnende Namen sind sehr wahrscheinlich Maurischen Ursprungs. Früher, wie uns erzählt wurde, arbeiteten Leute vom Dorf auch in den Minen von Liboreiro. Es gab viele Ochsen, die die Felder bestellten und die Oliven wurden in der Olivenpresse von Regateira gepresst.

 
 
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  Updated 15 May, 2008