![]() |
![]() |
|||||||||||
|
Aigra Nova |
||||||||||||
![]() |
||||||||||||
In den Hügeln oberhalb von Góis gibt es viele geschichtsträchtige Dörfer, sowohl sozialer wie auch natürlicher Art. Vale de Maceira (Tal der Apfelbäume) bildet hier keine Ausnahme. Die Volkszählung von 1527 zeigt Vale de Maceira als sechstgrösste Ortschaft in der Region Góis auf, mit acht permanent bewohnten Häusern. Es ist wahrscheinlich, dass das Dorf auf die Römische Besetzung zurückdatiert: Die Kombination aus fruchtbarem Land und Wasserquellen machen es zu einem ausserordentlich attraktiven Ort. An den Hügeln oberhalb des Dorfes befinden sich Goldminen, die bis auf die Bronzezeit zurückgehen.
Noch in lebendiger Erinnerung war Vale de Maceira ein blühendes Dorf mit 60-70 Einwohnern. Es gab einen Schneider im Ort, der mehrere Webstühle in Betrieb hatte, Stoff herstellte und somit eine ziemlich grosse Manufaktur hatte. Die Kapelle liegt im Herzen des Dorfes. Sie ist São Giraldo gewidmet, einem Erzbischof von Braga, von Französischer Herkunft, der im 13-ten Jahrhundert heiliggesprochen wurde. Es gibt eine Geschichte, dass die von 1687 stammende Glocke einst von der Kapelle gestohlen worden sei, heute aber ist sie wieder sicher zurück an ihrem vorgesehenen Platz. Unglücklicherweise wurde die Kapelle in den 1990-er Jahren drastisch renoviert und einzig der 350 Jahre alte Altarteil ist übriggeblieben. Ein Feuer in den 1980-ern verursachte Schäden an einigen Häusern von Vale de Maceira und viele Olivenbäume gingen verloren. Dies führte zu einer Welle des Fortzuges aus dem Dorf – ein Trend der heute umgekehrt wurde. Heute stehen mehrere renovierte Häuser zwischen den traditionelleren Xisto Gebäuden und ein Einwohnerkern arbeitet hart daran die Dorfeinrichtungen zu verbessern. |
||||||||||||
|
||||||||||||
| Updated 15 May, 2008 | ||||||||||||