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| Die Region von Góis befindet sich im Herzen Zentralportugals, im administrativen Distrikt von Coimbra, welche die nächstliegenste Stadt ist, mit einer Entfernung von 40 Km. Die Region ist in fünf Gemeindegebieten unterteilt, die sogenannten ‘freguesias’, jede mit ihrem eigenen Gemeinderat, ‘junta’. Der zentrale Gemeinderat der Region Góis ist die ‘ Câmara Municipal’, und hat seinen Sitz im Kleinstädtchen Góis. Die Region zählt 150 Dörfer. Die meisten von ihnen können auf eine Geschichte von mehreren Hundertjahren zurückblicken. Das Gebiet ist reich an archäologischen Funden, welche auf eine Zeit von mehr als 6000 Jahren zurückgehen, inklusive einigen Beispielen von Petroglyphen, (bilderähnliche in Stein gravierte Zeichen) zurückgelassen von frühen Jägern und Sammlern. Der Reichtum an Mineralien der Region wurde wahrscheinlich als erstes in der Bronzezeit ausgebeutet, und es existieren Hinweise auf Goldgewinnung in diesem Zeitraum. Das Gold brachte auch die Römer in dieses Gebiet und es gibt Beweise, dass das Städtchen Góis mindestens auf die Zeit der Römer, möglicherweise aber weiter zurückgeht. Die Berge enthalten Wolfram. Die Gewinnung dieses Metalls war für eine Bevölkerungszunahme zwischen 1900 und 1950 verantwortlich – der Höhepunkt der Produktion war während des Zweiten Weltkrieges, als die Nachfrage nach Wolframkarbiden am höchsten war. Der grösste Teil der Region ist bewaldet (248 Km2 Wald). Die steilen Flusstäler und die beforsteten Hänge formen eine ideale Grundlage für verschiedene Sportarten und Zeitvertreibe, wie zum Beispiel wandern, Mountainbiking, Kanu fahren und Reiten. Wundervolle Aussichten tun sich in jedem Winkel der Region auf und das Gebiet bietet Ihnen eine Fülle von Naturerlebnissen mit seinen Wildtieren, Vögeln, Pflanzen, … Künstler, Fotografen, Wildtier- und Vogelbeobachter kommen voll auf ihre Kosten. Der Fluss Ceira bahnt sich seinen Weg durch die nördliche Hälfte der Region und bietet für Erholungssuchende jede Menge Orte zum Schwimmen an, von abgelegenen Stellen bis hin zu Stränden mit Café-Bars. Landfläche: 263,72 Km2; 4’861 Einwohner (Volkszählung von 2001)
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Alvares Cadafaz Colmeal Góis Vila Nova do Ceira |
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Alvares. Die grösste Freguesia liegt im Süden der Region von Góis. Man findet dort kleine Flüsse und Bäche mit kristallklarem Wasser zum Schwimmen oder Fischen. Die etwas sanftere aber immer noch hüglige Landschaft offenbart Überraschungen – hinter jeder Kurve und jedem Talwinkel eröffnet sich uns eine neue wundervolle Aussicht. Der Süden der Freguesia wird durch den Rio Zêzere begrenzt (rio = Bach, Fluss), welcher eingedämmt wurde, um Energie aus Wasserkraft zu erzeugen. Im Norden der Freguesia von Alvares befindet sich eine der ältesten Neolithischen Stätten Zentralportugals. Dort wurden Bilder von neolitischen Jagdinstrumenten vor über 6000 Jahren wunderschön in den Stein graviert. |
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Klicken Sie hier und erkunden Sie die Dörfer. Cadafaz Landfläche: 34,15 Km2; 283 Einwohner (Volkszählung von 2001) |
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Colmeal. Die wildeste Region. Die am wenigsten bevölkerte Region der Freguesias, aber was ihr an Einwohnern fehlt, macht sie mit ihrer Schönheit wieder wett. Alte Bergdörfer, alte Schieferhäuser von der natürlichen Landschaft zurückgefordert, abgelegene Täler, hohe Hügel und durch ihr Herz fliesst der Fluss Ceira. Mit Unterstützung der EU wurde die Strasseninfrastruktur verbessert und erneuert und die Region ist nun besser als je zuvor erreichbar – aber leider geschah dies nicht früh genug um zu verhindern, dass einige Dörfer entvölkert und verlassen wurden. Von den verbliebenen Dörfern haben die meisten einen starken gemeinschaftlichen Zusammenhalt und heissen Besucher von ausserhalb stets willkommen. Finden Sie mehr über diese Region heraus: |
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Klicken Sie hier und erkunden Sie die Dörfer. Góis Landfläche: 73,37 Km2; 2‘345 Einwohner (Volkszählung von 2001) |
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Vila Nova do Ceira. Eine sanftere Landschaft. Obwohl die kleinste der Freguesias, besitzt Vila Nova do Ceira dennoch mehr Ortschaften pro km2 als die anderen. Der Grund darin liegt in den fruchtbaren Böden, den flacheren Hügeln und des sich weitenden Tals, wo sich die Flüsse Sotão und Ceira vereinigen. Folgen Sie dem Ceira westwärts und Sie werden zur engen Felsschlucht von Senhora da Candosa gelangen, welche in Prähistorischen Zeiten dem Wasserfluss eine Steinbarierre darbot, und somit einen grossen See schaffte, dessen Sedimente zum fruchtbaren Boden wurden, welcher die Landschaft heute auszeichnet. Finden Sie mehr über diese Region heraus: |
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| Updated 4 January, 2010 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||