The Góis Real Estate Company                         Zentral Portugal
 

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Chão dos Santos  
 

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Chão dos Santos  
      
 

Chão dos Santos

Chão dos Santos liegt am unteren Abschnitt des Tales von Barroca de Lameiro und der Ortsname bedeutet ‘Boden der Heiligen’. Die Leute hier, wie überall in dieser Region, lebten grösstenteils von der Landwirtschaft – hauptsächlich von Mais und Kartoffeln und die Oliven, die um das Dorf herum wuchsen, wurden zum Pressen nach Vila Nova do Ceira gebracht.
Im Dorf gab es eine grosse Ziegelfabrik, deren hohen Schornstein man immer noch von der Umgebung aus sehen kann. Dieser Teil des Ceira Tales hat Lehmablagerungen, welche zur Herstellung von Backsteinen und Dachziegeln verwendet wurden und ebenfalls zur Herstellung von Farben. Ausser dem moderneren Backsteinmauerwerk gibt es auf der anderen Seite des Tales einen alten Ziegelbrennofen, wo Dachpfannen hergestellt wurden und oberhalb des Ofens befanden sich die Lehmgruben. Die Ziegelfabrik war ein wichtiger Arbeitgeber im Dorf und war während ungefähr 30 Jahren in Betrieb bis sie schliesslich vor etwa 15 Jahren schloss.

Chão dos Santos Chão dos Santos Chão dos Santos

Die Schule war einst voll von Kindern der Nachbarsdörfer Chapinheira, Campelo, Passô, Juncal, Telhada, Carapinhal, Barreiro und natürlich Chão dos Santos. Sie wurde vor etwa 15 Jahren geschlossen und ist  heute ein Ferienzenter für Kinder und Teenager. Das Dorf hat eine Kapelle, die der St.ª Barbara gewidmet ist und das jährliche Fest findet jeweils in der letzten Augustwoche statt.
Wie in den anderen Dörfern dieser Region hatten die Einwohner ihre traditionellen Bräuche, die zu verschiedenen Zeiten des Jahres ausgetragen wurden. Zur Erntezeit spielten sie ein Spiel genannt 'Chí' während des Maisputzens, bei welchem jeder, der einen dunkeln Kolben fand, alle Anwesenden umarmen musste. Zu Karneval, im Februaur, rief ein "Gerüchteverbreiter", der sich irgendwo um das Dorf herum versteckt hielt, lauthals alle Geheimnisse, Gerüchte und Vorkommnisse seiner Dorfmitglieder aus – dies wurde "cantar as pulhas" genannt. Ein anderer sehr alter Brauch, welcher um die Sommersonnenwende ausgetragen wurde, war das Fest von São João. Eine Katze in einem Tonkrug wurde an die Spitze eines Mastes, welcher in der Mitte eines Platzes aufgestellt wurde, befestigt. Ein Feuer wurde am unteren Teil des Mastes, der von Stroh umwickelt war, entfacht und früher oder später fiel der Krug herunter – und so konnte die Katze entfliehen. (Wir denken, dass dieser Brauch mit der Tradition der Katzenverbrennungen zusammenhängen könnte, welche in Frankreich vor mehreren Jahrhunderten weitverbreitet war und wahrscheinlich ursprünglich auf eine noch weitältere Ära zurückgeht in welcher Tieropfer in Fruchtbarkeitsriten dargeboten wurden.)

 
Chão dos Santos
 
Chão dos Santos Chão dos Santos
Chão dos Santos
 
Chão dos Santos Chão dos Santos
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  Updated 5 November, 2008