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Barreiro |
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Das Dorf Murtinheira liegt in einem Tal, das einst ein See war, und dessen Wasser durch eine Felsbarriere in der heutigen Schlucht von Candosa gestaut wurde. Das Land ist eine Kombination von fruchtbarem sedimentärem Boden und runden Gletschersteinen, welche Ende der letzten Eiszeit vom Sótão flussabwärts gebracht wurden. Die Landschaft des Talbodens wurde komplett von Menschenhand erschaffen. Es wird angenommen, dass Römische Bauherren im ersten Jahrhundert nach Christus die Felsbarriere entfernt haben um das fruchtbare Tal aufzudecken und um die Bergung des durch die Flüsse angeschwemmten und abgelagerten Goldes zu ermöglichen. Man weiss, dass sowohl Christen als auch Mauren dieses Land bewirtschafteten, es von den Gletschersteinen freiräumten und das Bewässerungssystem bauten und somit die produktivste Anbaufläche der Region von Góis schufen. Der Wasserlauf des Flusses Sótão liegt ungefähr 5 m höher als der Fluss Ceira auf der anderen Seite des Tales. Dies wurde ausgenutzt, indem das Wasser des Flusses Ceira über den ganzen Talboden hinweg kanalisiert wurde. |
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Dort, wo die Strassenbrücke den Fluss Sótão überquert, stand einst die Kapelle von St.ª Apolónia und São Silvestre, welche von einer grossen Flut weggespült wurde. Es wird erzählt, dass das einzige, was nach der Flut übrig blieb und noch auf demselben Platze stand, die beiden Heiligenstatuen gewesen sein sollen, welche sich nun in der Kapelle von Mártir von Vila Nova do Ceira befinden. Das Wasser soll bis zum Schlüsselloch des nächstliegenden Hauses gestiegen sein. Das Datum der Flut ist nicht bekannt, es ist aber durchaus möglich, dass ein altes Gebäude, dessen Steine nur von Lehm zusammengehalten wurden, den Wassermassen keinen grossen Widerstand bot. Es gibt zwei Geschichten über den Ursprung des Ortsnamens: |
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| Updated 5 November, 2008 | ||||||||||