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Barreiro |
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Das pittoreske Dorf Várzea Pequena erhielt seinen Namen vom fruchtbaren Land auf welchem es liegt (Várzea bedeutet übersetzt: Aue, Flur). Früher, im 19-ten und 20-ten Jahrhundert, arbeiteten die Dorfbewohner auf den Feldern und Äckern und bauten hauptsächlich Kartoffeln und Mais an und der Hügel hinter dem Dorf diente dem Olivenanbau. Die Häuser im Dorf sind grösstenteils aus runden, auf den Feldern und im Fluss gesammelten Gletschersteinen gebaut. In den Zwischenräumen der grossen Steine sind kleinere Steine und Stücke von rotem, von früheren Gebäuden stammendem Terracotta, welche mit Lehm und Ton zusammengehalten werden und um die Fenster rahmen sich Granite und Sandsteine, die von ausserhalb der Region ins Dorf gebracht wurden. |
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Auch heute noch lieben die Einwohner von Várzea Pequena das gesellige Beisammensein. Im Sommer sitzen die älteren Frauen des Dorfes gemeinsam auf der Bank vor der Kapelle oder im Schatten auf der gegenüberliegenden Strassenseite und häkeln oder klöppeln Spitze. In der Vergangenheit war Várzea Pequena bekannt für seine Feste und Tanzunterhaltungen und auf den Feldern wurde während der Arbeit gesungen und Geschichten ausgetauscht. Die Folklore Tanzgruppe trifft sich jeden Samstag in der Casa do Convívio (Gemeinschaftshaus) zum Training und im Spätsommer findet ein Treffen von Folklore Tanzgruppen statt, bei welchem die Teilnehmer einen Umzug durch die Strassen von Várzea Pequena auf ihrem Weg zur Tanzvorstellung auf dem Dorfplatz von Várzea Grande machen. Das jährliche Fest findet jeweils am ersten Sonntag des Monats September statt, und ist bekannt dafür eines der besten der Region zu sein. Das Fest wird zu Ehren von Rainha Santa abgehalten, welcher auch die Kapelle gewidmet ist. |
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Während unserer Arbeit mehr Informationen über die Dörfer in Erfahrung zu bringen, sind wir immer wieder von der Gastfreundschaft der örtlichen Bewohner beeindruckt, nicht nur, dass diese ihre Lebensgeschichten mit uns teilen, sondern auch ihr Essen und Trinken. Várzea Pequena bildete keine Ausnahme. Wir wurden durch die alte, nun schon seit über 150 Jahren arbeitende Kornmühle geführt und eingeladen uns zu einer Gruppe von Dorfbewohnern, die ihren Kartoffelacker bestellt hatten, zu setzen und an ihrer "Merenda" (nachmittäglicher Imbiss), bestehend aus Pfannküchlein, Rohschinken und örtlichem Wein, teilzuhaben. Wir wurden auch der hart arbeitenden verschwitzten Eselin, die "a Russa" (die Russin) genannt wird, vorgestellt, welche uns freundlicherweise erlaubte ein Foto von ihr zu schiessen. |
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| Updated 5 November, 2008 | ||||||||||||