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Gemäss der Mythologie, war Lusus der Sohn oder Begleiter von Bacchus, des Römischen Gottes des Weines und der Festlichkeit. Der Name der alten Römischen Provinz für das heutige Portugal war Lusitania und nach dem berühmten Portugiesischen Dichter Luís Vaz de Camões (1524 bis 10. Juni 1580)hat Lusitania seinen Namen von Lusus bekommen:
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Man glaubt, dass die Tartessianer (von der Hafenstadt Tartessus im heutigen Andalusien) die ersten waren, die Weinberge in den Tälern des Tejos um 2000 v.Chr. angebaut haben.
Aber es war unter der Römischen Herrschaft von Portugal als die Weinproduktion wirklich ernsthaft anfing. Die Portugiesischen Weine waren in Rom anscheinend so beliebt, dass die Nachfrage das Angebot übertraf.
Als später die Mauren Portugal beherrrschten, waren Weinberge und Rebanbau toleriert, obgleich die Weinproduktion auf Grund des religiösen Glaubens nicht gefördert wurde. Diese wurde jedoch während der Reconquista im 12. und 13. Jahrhundert wieder ins Leben erweckt, als die eroberten Territorien mit vom Norden kommenden Anhängern des Christentums wiederbevölkert wurden. Zu dieser Zeit wurden auch Französiche Traubensorten vom Burgund eingeführt.
1758 wurde das Douro Tal als erste Region der Welt als demarkiertes Weingebiet erklärt (Região Demarcada do Douro) mit dem deklarierten Ziel Weine höchster Qualität zu produzieren.
Es wurde berichtet und aufgezeichnet dass im 19. Jahrhundert eine Plage namens Phylloxera Weinberge im ganzen Land zerstörte.
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Es ist alltäglich und durchaus normal in der Region von Góis Reben und Rebbau zu finden. Fast jedes Haus hat eine oder mehrere Reben, welche Schatten spenden oder die Grenze markieren. Es existieren viele alte Reben in der Region und manchmal weisen die Weinstöcke einen Durchmesser auf, der 150 mm übertrifft. Es wachsen viele wilde Reben dem Ceira Tal entlang und sogar längst verlassen in den Bergen über den Ruinen ehemaliger Häuser.
Beim näheren Betrachten der alten Reben scheint es viele verschiedene Sorten zu geben: Ein Landgut im besonderen, wo wir letzten Sommer glücklicherweise herumspazieren durften, hatte mindestens 6 unterschiedliche Sorten im Garten wachsen, alle von einem beträchtlichen Alter.
Der hergestellte Wein unterscheidet sich stark in Geschmack und Qualität, da jedes Dorf seine eigenen Gewohnheiten, Bräuche und Praktiken hat, sowie auch individuelle Abweichungen innerhalb des Dorfes vorkommen. Der gastfreundliche Brauch schreibt vor, Besuchern ein bisschen vom lokalen Wein zum Probieren zu geben, und einige dieser Landweine sind bemerkenswert gut!
Der Weintrester der vinho verde Trauben der Region wird zum örtlichen Schnaps aguardente (übersetzt: Brennendes Wasser – mit offensichtlichem Grund) gebrannt. Aguardente wird traditionsgemäss in Eichenfässern gealtert, welche vorher für den Portwein gebraucht wurden, und hat zwischen 29% und 45% Alkohol. Die vinho verde Trauben werden in dieser Region auch "morangueiro" genannt, im Deutschen als Amerikanische Reben oder Vitis Labrusca bekannt.

In der Region werden die Reben rund um den Monat Oktober gelesen und weil der Herbst vor der Türe steht, wechseln die Blätter von leuchtendem Gelb in tiefes Karmesinrot, bevor sie herabfallen und auf die winterliche Arbeit des Schneidens warten, um die Ernte des nächsten Jahres zu sichern.
Wenn Sie ein Haus in Góis kaufen, oder irgendwo sonst in Zentralportugal, das Weinreben hat, empfehlen wir Ihnen Ihren Nachbar um Hilfe zu fragen. Es ist üblich eine Vereinbarung zu treffen für Hilfe beim Schneiden und der Pflege, bei der Lese und der Herstellung des Weines. Normalerweise bekommen sie einen Prozentsatz von 50% des Weines zurück. Ausser natürlich sie fühlen sich der Aufgabe gewachsen den ganzen Vorgang allein zu schaffen! |
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